Was verbietet die Gema ihren Mitgliedern?
Die Gema verbietet einem Komponisten als Vertragspartner, seine Werke unter selbstgewählten Lizenzmodellen zu veröffentlichen.
Daher gilt für einen Komponist, der Gemamitglied ist bei der Veröffentlichung laut Standardvertrag Folgendes:
• Kein Youtube ( http://www.youtube.com/t/terms )
• Kein Soundcloud ( http://soundcloud.com/terms-of-use#license )
• Kein Facebook ( http://www.facebook.com/legal/terms?ref=pf )
Wenn ein Gemamitglied trotzdem auf diesen Plattformen veröffentlichen will, muss es die gesamte Onlinesparte aus dem Gemavertrag herausnehmen, was mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten möglich ist. Danach ist der Komponist für die Verwertung seiner Rechte im Internet selbst verantwortlich.
Was wäre die Lösung? Das man als angehendes Gemamitglied den Passus streicht, der vorsieht, dass man ALLE bestehenden und zukünftigen Werke exklusiv der Gema zur Verwertung übergibt. Wenn die Gema diese Streichung nicht akzeptiert, darf man nicht unterschreiben. Wenn das die nächsten paar Jahre alle neuen Komponisten machen, wird es irgendwann möglich sein. Denn die Gema existiert NUR durch die Mitglieder.
Verwertungsgesellschaften gibt es nur so lange, wie der überwiegende Teil von kreativem Schaffen durch solche vertreten wird. Das kann sich bei der derzeitigen Schaffensgeschwindigkeit in der (Internet)-Welt sehr schnell ändern….
1. Februar 2012
2012-01-01 ingvo clauder ist gema-frei
in der zeit von 2000 bis 2011 war ich mitglied des komponistenvereins gema, der besteht, um komponisten zu helfen, geld für das öffentliche erklingen der werke einzusammeln.
ich glaube mittlerweile aber nicht mehr an kollektive rechtewahrnehmung, wie sie sich heute zeigt. ich lebe in einer übergangsphase und muss einfach entscheiden, was ich unterstützen will. die zukunft der kunst ist ganz klar open content. also muss jeder kreative selber entscheiden dürfen, welches seiner werke er als open content deklariert. es sind sowieso nur sehr wenige komponisten, die von rechteverwertung tatsächlich leben können. alle anderen sind nur dafür da, dass das system so bleibt, wie es ist.
wenn ich mir überlege, wie die verschiedenen verwertungsgesellschaften untereinander nicht einig sind, dass es einen wettbewerb zwischen ihnen gibt, das einige creative commons zulassen wollen, andere wieder nicht, wenn ich mir vorstelle, wie langsam das alles geht, verglichen mit der sich rasch entwickelnden realität durch das internet, weiss ich nicht, wie ich mit dem kreativitätshemenden unmut in mir umgehen soll. allein der prozess für eine europäische gesetzgebung bezüglich der rechtewahrnehmung wird noch jahrelang gehen.
vielleicht wäre es besser, kunst wirklich von geld zu trennen. denn erst dann ist es wirklich (wieder) kunst.
2008 habe ich gekündigt, seit Anfang 2012 bin ich nun gemafrei. jetzt will ich die freiheit auch nutzen!
1. Februar 2012
Tevana live at Tehater Kosmos 20.10.2010 20.10
tevana – urbaner klanggarten
tevana bedeutet in der altindischen Sprache Sanskrit „Garten des Spiels und der Freude“. Somit bezeichnet tevana die Essenz des musikalischen Zusammen- treffens von Ingvo Clauder und Claudio Spieler – nämlich
unerschöpfliche Spielfreude und ein Garten purer Spontaneität.
Kraftvoll pulsierende Grooves und facettenreiche Klangsphären sind die Markenzeichen der zwei aufeinander eingespielten Musiker. Das Repertoire
von Tevana umfasst ein breites Spektrum an unter- schiedlichen stilistischen Einflüssen aus den Bereichen Jazz, Pop, Fusion und World.
Auf sanfte mystische Balladen und berauschende Harmonien folgen komplexe rhythmische Raffinessen und ekstatische Unisoni. In virtuosen Improvisationen und innovativen Kompositionen verbinden sich Piano und Percussion zu einer mitreißenden musikalischen Einheit, die den Zuhörer erstaunen lässt.
Ein faszinierendes Konzerterlebnis – jung, einzigartig und hochenergetisch.
20. Oktober 2010
Premiere Thomas Bernhard "Alte Meister" Lesung & Gesang
Thomas Bernhard „Alte Meister“ Lesung & Gesang
Premiere am 16.10.2010 um 20 Uhr
Hauptstadtoper, Berlin Mitte
Gelesen von Dominik Stein
Umrahmt von Liedern der Klassik und Romantik
Gesungen von Kirstin Hasselmann, Sopran
Begleitet von Ingvo Clauder, Piano
Ein Experiment:
“Alte Meister” von Thomas Bernhard zu alten Meistern des Liedes
von W. A. Mozart, L. v. Beethoven & F. Schubert.
Brechungen, Spiegelungen & neue Wahrnehmungen!
16. Oktober 2010
Kommerzieller Zweck oder: Facebook Page vs. Privates Profil
[Update: Seit Herbst 2011 bin ich wieder ausgestiegen und habe mein Profil und meine Page bei facebook gelöscht. Bisher lebt es sich ganz wunderbar “ohne”.]
10. Oktober 2007 habe ich mich bei facebook angemeldet und war relativ eifriger und zufriedener Nutzer.
Im Januar 2010 bin ich dann erbost ausgestiegen, weil immer mehr Datenschutzprobleme bekannt wurden und zum Beispiel beim Synchronisieren mit dem iPod Nummern aus meinem Telefonbuch hochgeladen worden sind, was ich nicht wollte, aber überlesen hatte.
Nun kann ich als Musiker Plattformen nutzen, mit denen ich mit Interessierten (sogenannte „Fans“) kommunizieren kann, der Zuhörende, der Interessierte, also mein Gegenüber gewinnt an Einfluss.
Mir gefällt diese Entwicklung, weil ich viele Sachen nur deswegen nicht fertig produziere oder veröffentliche, weil mich niemand danach fragt…
Facebook ist dafür einer von vielen möglichen Orten.
Hier möchte ich Kommunikation zu Hörern und zukünftigen Hörern aufbauen, ich möchte lernen, was sich die Hörer von mir wünschen. Meine Handschrift werde ich dabei nicht verleugnen, aber stilistisch bin ich durch meine Erziehung und mein Umfeld eher „poly“ unterwegs.
Wenn ich aber nun mein privates Profil dazu benutze, meinen Freunden täglich Nachrichten zu schicken, was ich gerade produziere und was gerade herauskommt, wann ich wo spiele, dann erscheint mir das hochproblematisch. Man muss sich mal vorstellen, wenn das jeder machen würde, sein Beruf auf seinem Facebookprofil ausbreiten. Dann verliert das Freundschaftsnetzwerke an Verspieltheit.
Deshalb ist mein Standpunkt klar: Im Moment werden immer noch private Facebookprofile von Künstlern zu kommerziellen Zwecken missbraucht. Natürlich gibt es schon viele Künstler und Bands, die eine Page haben, aber viele eben auch noch nicht. Als der private Ingvo poste ich alles, was meine Freunde und mich interessieren könnte. Aber meine Freunde müssen überhaupt nicht meine Musikinteressen oder meine musikalische Arbeit teilen.
Wer sich also nur für meine Arbeit interessiert, geht einfach auf Link zu http://facebook.com/ingvo, klickt auf „Gefällt mir“ und bekommt so immer die neuesten Informationen, Links und Tracks. Wenn das gerade nervt, klickt man einfach auf “Gefällt mir nicht mehr” und schon ist der Informationsfluss gestoppt.
Wer sich zu meinem nahen und erweiterten Freundeskreis zählt, kann ja immer noch mein Kontakt beim privaten Profil bleiben, oder auch nicht – ist ja alles locker auf facebook…
Ich freue mich über eure Gedanken zu dem Thema.
-Ingvo
6. August 2010
Dropbox Einladung mit 250 mb extra zu den 2 GB
https://www.dropbox.com/referrals/NTE1MDQxNzk
3. April 2010
klabauter erwacht
menschen haben eine gute zeit in einem guten club. wir liefern die gute atmosphäre selbstgemachter musik. manchmal cool, manchmal hot. aber immer echter als ein dj.
klabauter
22. März 2010
tevana @ private club fleur de lis 20100124, stuttgart
ein sehr erfreulicher abend mit tevana im fleur de lis mit aktivem und herzlichem publikum, gerne wieder.
26. Januar 2010
wesentliches
worum geht es?
gute musik realisieren.
alleine oder mit exzellenten und vertrauenswürdigen menschen.
darum geht es.
26. Januar 2010
Februar 2012
Was verbietet die Gema ihren Mitgliedern?
Tevana live at Tehater Kosmos 20.10.2010 20.10
Kommerzieller Zweck oder: Facebook Page vs. Privates Profil
donation
Dropbox Einladung mit 250 mb extra zu den 2 GB
klabauter erwacht
tevana @ private club fleur de lis 20100124, stuttgart
syntheshizer bauen
schulprojekt
tevana live in berlin
zeitrechnung
tevana is working!
cv
ingvo live solo und mit dan @ zimmer 16, berlin
Klavierrezital Na Nandhorn Boonruang, Ingvo Clauder
Musik für Umweltpreis 2008 des Umweltministeriums Baden-Württemberg
solo piano recital «instant setzungen», 2008-11-29
h/ausmusik - hier und netz
CD - Der Spagat zwischen den Welten
Aktive und passive Internetbenutzung
Diplom Computermusik Musikhochschule Stuttgart
Chloé Levy - Conversation - Probe
Gerold Amann TAS 16.06.2007, 19.30
fonorum - neue wege
con.act
pd conception in concert @ jazffestival bergen, 2005 (norway)
pd conception in concert (norway)
«piccart» foto session in paris
fonorum is founded
filmpreis müller vs rengo
<< l.i.m. >>
konzerte stream-x
konzert im studio des islettes, paris 8.3.2003
Fotosession London
piccart - mewzix